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Starker Einstand der Red Lions

Red Lion Reinach – Saison 2018/19

Mit einem 4:4-Remis gegen den Liga-Konkurrenten Argovia Stars und einem 6:1-Sieg gegen den Zweitligisten Weinfelden starteten die Red Lions höchst erfreulich in die Saison 2018/19. Die Premiere in der heimischen Eishalle Oberwynental ist für Samstag, 25. August, 19.15 Uhr, geplant: Da ist der renommierte Erstliga-Klub Valleé de Joux in Reinach zu Gast.

Red Lions stark gegen die Argovia Stars

Nach sechs Trainings in der Eishalle Sursee stellten sich die Schützlinge von Headcoach Andi Augstburger und Co-Trainer Patrick Rothen ausgerechnet gegen den Lokalrivalen aus Aarau zum ersten Leistungsvergleich. Die Roten Löwen zeigten dabei keine „Beisshemmungen“, waren von Beginn weg auf Augenhöhe mit den Hauptstädtern und gingen prompt 4:1 in Front. Im Schlussdrittel schalteten die sichtlich überraschten Argovia Stars dann allerdings einen Gang höher und nutzten defensive Schwächen bei den Red Lions Reinach zum letztlich leistungsgerechten 4:4-Ausgleich.

Sechs Tore und Sieg gegen Weinfelden

Zum zweiten Test reiste das Team um Captain Simon Schnyder am vergangenen Mittwoch nach Weinfelden. Die Thurgauer streben mit einer weitgehend neuen Mannschaft den sofortigen Wiederaufstieg in die höchste Amateurliga an. Da kamen die Roten Löwen aus Reinach natürlich gerade recht. Die Hausherren entpuppten sich als hartnäckiger Gegner, der sein Heil vor allem über eine gut stehende Abwehr sucht. Nach harzigen Start kamen die Gäste ab dem zweiten Drittel dann besser in Fahrt und das schlug sich schliesslich auch auf der Resultattafel nieder. Die Freude bei Trainer Augstburger hielt sich trotz des 6:1-Erfolgs aber in Grenzen: „Die Partie glich einem Cupspiel, bei dem der Unterklassige dem Oberklassigen ein Bein stellen will. Da zählt nur das Resultat und gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen.“

Junge Wilde und erfahrene Routiniers im Team der Red Lions Reinach

Bekanntlich sollte man gute Resultate in der Vorbereitung sowieso nicht überbewerten. Erste Rückschlüsse liefern die Spiele gegen Aarau und Weinfelden gleichwohl, und die sind durchwegs positiver Natur. Im Gegensatz zum Vorjahr steht dem Trainer-Duo nun ein nahezu komplettes und schon recht gut funktionierendes Team zur Verfügung, das gemeinsam etwas bewegen will. Mit dem früheren Aroser, dem Zweimeter-Riesen Andrin Kunz, verfügen die Aargauer über einen Spitzengoalie und im ehemaligen Thurgauer Simon Schnyder über einen umsichtigen Abwehrpatron der Extraklasse. Junge Wilde, gepaart mit erfahrenen Routiniers, das könnte eine explosive Mischung geben, so recht nach dem Geschmack der Fans. Ganz komplett ist das Kader der Red Lions Reinach allerdings immer noch nicht. Nach wie vor wird noch je eine Verstärkung für die Abwehr und den Sturm gesucht.

Meisterschaftsstart mit Verspätung

Weil die Argovia Stars wegen der Nutzung ihrer Heimspielstätte nach wie vor im Clinch mit den Behörden sind, mussten sie das auf den 22. September anberaumte Aargauer Derby nach hinten schieben. Die Red Lions sind damit beim offiziellen Meisterschaftsstart nur Zuschauer. Statt auswärts beginnen sie die Qualifikation am 29. September mit dem Heimspiel gegen die GDT Bellinzona, danach geht es allerdings Schlag auf Schlag. Dann heisst es für die Red Lions Reinach, sich in der Ostgruppe gegen 11 Konkurrenten aus sieben Kantonen zu bewähren. Zu vergeben sind dabei acht Playoff- und vier Playout-Plätze. Es versteht sich von selbst, dass die Red Lions in ihrer zweiten Erstliga-Saison vor allem mit dem Abstieg nichts zu tun haben wollen. Das zu erreichen, wird noch einiges an Fleiss und Schweiss erfordern. Alle Spiele der Red Lions Reinach in der Saison 2018/19 finden Sie hier.

Die weiteren Testspiele
Datum Zeit Heim Gast
Samstag, 18. August 19.15 Uhr Küssnachter SC Red Lions Reinach
Samstag, 25. August 19.15 Uhr Red Lions Reinach Valleé de Joux
Samstag, 1. September 16.15 Uhr EHC Sursee Red Lions Reinach
Samstag, 8. September 20.00 Uhr EHC Uzwil Red Lions Reinach
Samstag, 15. September 19.15 Uhr Red Lions Reinach SC Unterseen-Interlaken

 

Text: Albert Fässler / Grafik: Stefan Dömelt